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10 Dinge, die…

…man in Rimini erleben kann

Meine Reise ist jetzt schon wieder 2 Wochen her, aber bis jetzt kam ich nicht dazu, mal ein paar Worte dazu zu verlieren. Deshalb heute mal einige (fun)-facts 

 

  1. Prostituierte auf Beutejagd. Ja, wer hätte das gedacht. Rimini soll die neue Szene-Party Stadt für das junge Volk sein und passt sich damit auch an: Spaß in jeder Art und Weise. Die Rimini-Beach Straße ist nachts voll von Prostituierten (alle 20m). Mehr als auf der Hamburger Reeperbahn- jedoch deutlich freundlicher zu Passanten.
  2. Platzregen im Hochsommer. Dass es in Rimini auch mal regnet, hatte ich für einen Mythos gehalten- bis ich bei strömendem Regen fluchtartig den Strand verlassen musste. Glücklicherweise kühlt es sich nach solchen Unwettern dort nicht so schnell ab.
  3. Hochwasser in Halle Rimini. Gerade komme ich in Rimini an, da steht in einigen Straßen das Wasser meterhoch. Doch im Gegensatz zu den Hallensern schippt hier niemand Sandsäcke. In einer Unterführung sieht man noch das Dach eines versunkenen Autos- alle anderen fahren langsam tuckernd durch die Fluten. Am nächsten Tag erinnern nur noch die gelassenen Ladenbesitzer beim Auswringen ihrer Ware an dieses Phänomen.
  4. Techno-Strände mit wandelnden Läden. Der Strand ist bei Sonne wirklich schön, wären nicht einige so musikvernarrt, dass sie ohne dicke Boxen nicht an den Strand gehen. Aber so schlimm war es nicht- in der Sonne sollte man ja auch nicht einschlafen. Und wenn man doch beim Rhytmus der Bässe in den Schlaf fiel, wurde man rechtzeitig von einem Sonnenbrillen-Verkäufer geweckt, der einem unbedingt irgendeinen Kitsch andrehen wollte.
  5. Bedeckte Himmel Kirchen. Wunderschöne Kirchen kann man in der Altstadt von Rimini sehen- wenn man allerdings schulterfrei durch die Mittagshitze wandelt, bekommt man von einem netten Pfarrer im Kircheninneren ein riesiges Stück Stoff umgelegt, damit man nicht in der Kirche friert. Katholiken sind manchmal auch komisch.
  6. Grandiose bis abartige Pizza Es gibt gute Pizzen und schlechte. Rimini verkauft beide Sorten- in Extreme gezogen. Eine Pizza für 6,50€ schmeckt göttlich, ist frisch und riesengroß- die nächste, für 4€, ist grottenschlecht und fast ungenießbar. Glückssache, jedoch kann ich festhalten, dass die erstere in einem Restaurant gegessen wurde. Die zweite nur in einer Cafeteria.
  7. Alte Gebäude, malerische Ecken und Touristengags. Die Altstadt bietet nicht allzu viel, dennoch kann man einige Stunden lang durch enge Gassen spazieren und schöne Gemäuer entdecken. Dass ein Torbogen aus der Römerzeit nur aus Originalteilen irgendwo in der Nähe des ursprünglichen Standorts rekonstruiert wurde, steht nur ganz klein in der Ecke.
  8. Sprachprobleme und leckerer Kaffee. Da ich nicht wusste, dass unter einem normalen Kaffee in Italien irgendwie etwas anderes verstanden wird, hatte ich zum Frühstück immer einen doppelten, schwarzen Espresso. Aber der war wirklich sehr lecker!
  9. Weicher Sand und schöne Nixen Der Sandstrand ist schon klasse. Ganz gepflegt und einladend zum Sandburgen bauen. Wenn es nicht gerade regnet oder gewittert, will man gar nicht mehr aufhören, im Sand zu buddeln ;)
  10. Wunderschöner Ausblick. Der kurze Trip nach San Marino war mein persönlicher Höhepunkt der Resie (im wahrsten Sinne des Wortes). Die Burgen, auf und in die Berge gehauen, sind wunderschön. Der ganze Ort wirkt (zumindest architektonisch) noch sehr altertümlich und der Ausblick kilometerweit ins Land hinein lässt einen das Touristen-Gedränge auf den Straßen vergessen
Published inKnipsenReisen

7 Comments

  1. Anonymous Anonymous

    Bedeckende Stoffe in Kirchen sind mitnichten gegen Kälte da.

    • Sehr weise festgestellt. Falls es dir nicht aufgefallen ist, der ganze Post besteht zu 60% aus Ironie. Mir ist klar, dass sich leicht bekleidete Menschen in der Kirche verhüllen sollten ;)

    • Fand ich aber schön, dass du es so ausgedrückt hast :)
      Guter Beitrag. Hat mir Spaß gemacht ihn zu lesen.

      Liebe Grüße,
      Nicole

  2. Isa Isa

    Die bilder sind toll:)

  3. Schöner Beitrag! =) mal eine andere Art Reisebericht – gefällt.

  4. Toller Artikel, es war eine Freude, jeedes Wort zu lesen. Sie beschrieben alles sehr gut. Ich bin froh, dass Sie mochte diesen wunderbaren Ort.

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