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[Draußen im Grünen] Teil 2 von 2: Die Klausberge

Vor kurzem habe ich euch im 1.Teil die Rabeninsel vorgestellt. Heute stelle ich euch einen weiteren Lieblingsorte im Grünen vor: die Klausberge, nördlich von der Peißnitz und Burg Giebichenstein. Wenn man den Park von der Stadtseite aus betritt, wird man von vielen Treppen begrüßt, die einfach so kreuz und quer laufen. Überall führen kleine Wege ab, die sich durchs (momentan blattlose) Dickicht schlängeln.
Irgendwann kam ich dann zu einer unscheinbaren Stelle. Komplett menschenleer, aber mit einem großartigen Ausblick auf die Stadt. Dort konnte ich endlich mal in Ruhe mein neues Stativ ausprobieren und diesen sonnigen Moment total genießen.
Ein paar Wege und Biegungen weiter, auf einer anderen Seite entdeckte ich dann diese von Moos überwachsenen  und von Sträuchern überdachten Treppen, die mich in die Nähe der Saale führten.
Mit ein paar Klettereinlagen und gut überdachten Schritten landete ich dann mitten auf einem Felsvorsprung und hatte wieder einmal einen grandiosen Ausblick. Trotz der Jahreszeit saß ich eine Stunde einfach nur so da und guckte dem Wasser beim Fließen und der Sonne beim Sinken zu.
10 Meter unter mir war ein “offizieller” Aussichtspunkt, wo ein kleiner Junge begeistert Enten fütterte. Ich hab mich bei diesem Foto ein bisschen wie ein Paparazzo gefühlt, so im verborgenen 10 Meter über den Köpfen…
Als ich die Klausberge wieder verließ, diesmal über einen anderen Abstieg, in Richtung der Burg Giebichenstein, konnte ich wieder märchenhafte Treppen bestaunen.

Zwei Stunden später, wieder zuhause, war ich wahnsinnig entspannt. Mir kam es vor, als hätte ich eine Woche lang Urlaub gehabt.

Published inKnipsenLeben

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