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Please teach me gently how to breathe

Es gibt Menschen in meinem Leben, die ich daraus nicht mehr wegdenken kann. Menschen, die man hin und wieder am liebsten auf den Mond schießen würde, aber direkt nach diesem Wunsch feststellt, dass das nur geht, wenn man sich selbst auch an die Rakete bindet. Einer dieser Menschen ist Michèle.
Als ich mir die Fotos in Ruhe angesehen habe, habe ich überlegt, was Michèle für mich so besonders macht. Neben den wirklich intensiven Gesprächen, die ich mit ihr führen kann, ist es vor allem eine Eigenschaft, die mich fesselt: Egal, wie viel Unglück ihr widerfährt, egal wie unfair manchmal das Leben mit ihr spielt, egal wie blöd die letzten Wochen für sie liefen, ihr Optimismus, ihre Lebensfreude und ihr Lebenswille lassen sich nie klein kriegen. 

Und auch, wenn man gerade ein hocherwachsenes Gespräch über Existentielles mit ihr geführt hat: für Blödeleien ist sie immer offen.

Bisher gab es kein einziges Foto von uns zusammen, deshalb bin ich sehr froh, endlich mal die Kamera mitgenommen zu haben – und ganz nebenbei mein Stativ würdig einzuweihen. Es war übrigens ziemlich kalt und sobald wir aufgehört hatten, herumzuspringen, froren meine Gliedmaßen regelrecht ein.

Manchmal habe ich Angst, dass ich sie aus meinem Leben verlieren könnte. Angst, dass die Dinge, die sie manchmal lähmen, die Überhand gewinnen. Am liebsten würde ich sie in meinen Schrank stellen und auf sie aufpassen, damit ihr nie was passieren kann, aber das geht ja nicht. Deshalb genieße ich jede Minute, die ich mit ihr verbringen kann und versuche der Freund für sie zu sein, der sie auch für mich ist.
And I’ll cross oceans like never before
So you can feel the way I feel it too
And I’ll send images back at you
So you can see the way I feel it too
Published inKnipsenLeben

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