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…and love, love will tear us apart

„Man kann nie wissen, was man wollen soll, weil man nur ein Leben hat, das man weder mit früheren Leben vergleichen noch in späteren korrigieren kann. 
Es ist unmöglich zu überprüfen, welche Entscheidung die richtige ist, weil es keine Vergleiche gibt.
Man erlebt alles unmittelbar, zum ersten Mal und ohne Vorbereitung.“ 

Milan Kundera, 
Die Unerträgliche Leichtigkeit des Seins
 
Glücklich kann man nur sein, wenn man ehrlich zu sich selbst ist und auf sein Herz hört. Doch was ist, wenn das Herz sich selbst am eigenen Rhythmus stört? Was, wenn man eines Tages in den Spiegel sieht und sich selbst kaum noch wiedererkennt?
„(…) Ja, Fuchs sein fetzt. 
Aber mein wahres Wesen ist einfach kein Fuchswesen.“
„Dein wahres Wesen ist kein Fuchswesen? So ein Blödsinn! Was soll denn die Scheiße? 
Wenn du kein Fuchs bist, was bist du denn dann?“
Er zitterte und schaute ihr lange in die Augen und sprach: „Ich bin ein Albatros!“
Käptn Peng, Sie mögen sich
 
Manchmal kann ich nachts nicht schlafen, weil mich die im Kopf herumgeisternden Fragen ängstigen. Weil es kein richtig und falsch gibt, weil da kein individueller Vergleichsmaßstab ist und jede Entscheidung Konsequenzen im Handgepäck trägt, setzt mein Herz manchmal vor Feigheit ein paar Schläge aus.
„My thoughts are stars I can’t fathom into constellations.“
John Green, the fault in our stars
Was auch immer kommen mag- ich glaube immer, dass alles aus einem bestimmten Grund geschieht. Karma hin oder her: auch wenn ich manchmal an einem Happy End zweifele, letztendlich weiß ich, dass ich zumindest in meiner Interpretation der Ereignisse eine Wahl habe: ob ich mich ins Schwarz-sehen hineinsteigere oder den Fokus auf die guten Dinge lege und den Kopf nicht hängen lasse.
Die Fotos entstanden noch im Rahmen der Maiausgabe von stadt.land.liebe.
Ich mag das gelbe Kleid, weil ich mich dann wie ein Zitronenfalter fühle.
PS: Ich arbeite an einem neuen Blogdesign.
Der Header (Danke liebe Vanessa) steht schon, aber ein bisschen Geduld müsst ihr noch haben.
Published inLeben

Ein Kommentar

  1. Das Zitat von Kundera liegt mir auch sehr am Herzen.
    Du, meine Schöne, hast sehr viel vor dir.
    Schönes, Herzzerreißendes, Dramatisches, Erfüllendes … Trauriges, Wehmütiges, Sehnsüchtiges …
    Es gibt es sehr schönes (Gedicht?) Stück von Sarah Kay und Phil Kaye „When Love Arrives“.
    Nicht nur Liebe, nein jede Form von Beziehungen (zu Anderen, zu dir selbst, im bezug auf deine Gedanken, deine Reflexion, deine Wahrnehmung, deine Werte und überhaupt irgendwie Alles) ist im steten Wandel. Wächst, schlägt Wurzeln, reißt, vergeht und taucht irgendwann vielleicht wieder auf -nur vielleicht … in neuem Gewand. Ich wünsche dir … ganz viel Leben. Liebe, und auch manchmal Schmerz. Freude, Hoffnung, Erfolg -aber auch manchmal Stille, Einsamkeit und Tränen. Ich wünsche dir, dass das Positive überwiegt und dir in dunklen Tagen den Weg erhellen wird.

    Ich hab dich lieb. Heute mal ganz schnulzig.
    (https://www.youtube.com/watch?v=mdJ6aUB2K4g -das 5min. Video von Kay&Kaye)

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