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Barfuß durch Budapest [Teil 4: Ruined feets]

Im dritten Teil meines kleinen Reiseabenteuers wollte ich euch einen Eindruck vom Szimpla, dem zweiten Zwischenstopp unserer Ruin-Pub-Tour, vermitteln. Nachdem ich nun schon die Strafe meiner Barfüßigkeit, einige Glassplitter im Hacken, mit mir herumtrug und mir immer wieder einredete, dass Indianer keinen Schmerz kennen, brachen wir gegen 0Uhr zu der letzten Station des Abends auf:


3. Halt: Das Instant

Halb erblindet von den ganzen Lichtern der Bar stolpern wir auf die Straßen des kalten Budapests zurück. Tim hat sich wieder die Karte gekrallt. “Warum lernen wir nicht dazu?”, frage ich mich beim letzten geplanten Ortswechsel und nächtlichten Dejá vue. Kurz darauf ist selbiger hinter irgendeiner Straßenecke verschwunden und Sophie, Nathan, Cameron und ich tasten uns mit dem Geruchssinn zum Instant.

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“Hey! You made it!” begrüßt uns Tim freudig, als wir nach einem Zwischenstopp bei einem Imbiss eine Stunde später dort eintreffen. Sophie und ich sind übrigens für die Fotos am nächsten Tag die gleiche Tour nochmals gelaufen und brauchten von der einen Station zur nächsten immer nur zehn Minuten. Ein Grund, warum wir vermutlich in ähnlichen Situationen in der Zukunft die Führung ohne wenn und aber an uns reißen werden.

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Ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus- das Instant hat tausende kleine Räume und mindestens 4 Tanzflächen, in jedem Raum sind die Lichter farblich auf die Tier-Mensch-Collagen abgestimmt und aus einigen Decken und Ritzen wachsen Bäume- deshalb trägt es auch den Beinamen “Art.Bar.Garden.”

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Für uns beide ist es das absolute Highlight des Abends. Unsere Gruppe vergrößert sich noch um eine Brasilianerin und einen Franzosen und nach stundenlangem Füße wund tanzen (Sophie ist für diesen Teil Hauptverantwortlich, ich humpele nur ein bisschen gekrümmt durch die Räume und staune vor mich hin) fallen wir im Morgengrauen in unsere Doppelstockbetten des Hostels.

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Als kleinen Abschluss von der Budapest-Reihe werde ich demnächst noch einen kleinen Info-Post mit empfehlenswerten Restaurants, kleinen Insidertipps und sonstigen interessanten Fakten für euch vorbereiten. Ich hoffe dennoch, euch hat die kleine “Barfuß durch Budapest” Reihe gefallen.  Hier nochmal eine Aufzählung der dazugehörigen Posts:

Teil 1: On a shoestring

Teil 2: Ruined evening

Teil 3: Ruined night

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Wenn man von Budapests Nachtleben etwas erzählen möchte, kann und will man die Ruinenbars nicht aussparen. Wenns euch interessiert, hier und hier kommt ihr zu interessanten Seiten, wo die besten ruin pubs aufgelistet werden und Infos drum herum zu finden sind… Oder schaut auf der Website vom Insant vorbei!

Published inKnipsenReisen

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