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#Californian travel notes: First days in LA

Als ich am Abend des 25. in Los Angeles ankomme, habe ich nicht mehr Pläne, als irgendwie zu meinem  Host zu gelangen. Trotzdem bin ich in den folgenden Tagen vollkommen beschäftigt und erlebe so viel, dass ich hier einfach wahllos (und nicht chronologisch) ein paar Highlights und interessante Geschichten loswerde:

Während meines Aufenthalts in LA kam ich dank Couchsurfing in der WG von José unter. Wer mir auf Instagram oder Facebook folgt, wird vielleicht mitbekommen haben, dass ich vor allem von LA Downtown Bilder gepostet habe. Kein Wunder, war doch die Wohnung genau dort. Dass mein Schlafplatz eine Hängematte war, wäre cool gewesen, wenn nicht das Dach des Hauses die gesamte Coolness für dich gepachtet hätte. Von dort aus erwartete mich nämlich nicht nur ein atemberaubender Blick auf LA, sondern auch ein Jacuzzi!

Auf Ratschlag von José trieb es mich am Freitag dann nach Hollywood, um die klassischen Touristenattraktionen zu bestaunen. Zum Beispiel den Walk of Fame entlanglaufen und dabei seltsame kostümierte Menschen beobachten. Dass am Wochenende die Oscars verliehen würden, fiel mir erst vor Ort auf, als ich vor einer 3m großen Oscarstatur zum Stehen kam. Rebellisch wie ich bin, habe ich mir die natürlich nicht angeschaut, sondern habe live den Sonnenuntergang auf dem Dach verfolgt, um dann im Anschluss einen riesigen Nachtspaziergang durch Downtown mit José als Guide zu machen.

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Wenn man an Kalifornien denkt, denkt man an die vielen Freiheiten, die es dort so gibt. Doch dass offizielle Partys zum Beispiel spätestens um 2 Uhr morgens vorbei sein müssen, wissen die wenigsten. Ich war auch ein bisschen schockiert.

Wie feiert ihr dann? Wie auf einem Kindergeburtstag, von 18-0 Uhr oder was?

Freitagabend wurde ich eines besseren belehrt. Offizielle Regeln sind dazu da, dass man sie umgeht. In LA laufen die “richtigen” Partys unter dem Namen “secret underground party” und sind, unschwer zu erkennen, geheim und dauern die ganze Nacht an. Von der WG und Freunden wurde ich auf eine solche Party schließlich mitgeschleppt. Auf dem Parkplatz empfing uns ein älterer Herr im Smoking, der rein optisch an den Butler aus “Dinner for One” erinnert. Sein Akzent klang sehr nach Südstaatengeneral, als er uns freundlich fragte, ob wir denn auch das Passwort wissen.

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Ich musste mir das Losprusten verkneifen, anscheinend meinte er es vollkommen ernst. “Es gibt da so nen Mailverteiler, für die Insider”, erklärte mir José (der Mitbewohner von José) später. Zu lauter Deep-House Musik tanzten wir durch den ehemaligen Flugzeughangar. Anders als ich es von Deutschland gewohnt bin, waren die Feierwütigen vollkommen durchmischt. Ergraute Anzugträger, verheiratete Paare und alternative Downtownkids tanzten nebeneinander her und hatten Spaß. An dem Abend lernte ich auch Anais kennen, ein Mädchen aus Frankreich, das seit 6 Wochen in LA lebt. Sie lud mich ein, mit ihr am nächsten Tag nach Encinitas zu fahren und Freunde zu besuchen- und wie man das so ohne Pläne macht, sagte ich zu. Aber das ist eine andere Geschichte…

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Published inReisen

2 Comments

  1. I read it and I understood more than I could ever imagine I can!
    So I will follow you in your adventures every time you shared them! Nice stories and nice pictures :) The rooftop jacuzzi must be a great experience. The secret party looks also really attractive.

    Kisses!

    • Thank you for your comment! Thats really nice, i’m happy that you’d understand some parts. I’m currently writing on the next post, but still too busy with traveling that I have to discipline myself, haha.
      Kisses back!

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