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Monatsrückblick 05/17

Im Vergleich zum vorherigen Monat war ich im Mai relativ wenig unterwegs. Beim Zurückblättern im Kalender sind mir jedoch zwei verblüffende Details aufgefallen: Erstens habe ich drei Städte bereist, in denen ich nie zuvor gewesen bin, zweitens beginnen alle drei Städtenamen mit K: Kopenhagen, Krefeld, Kassel. Was für ein verrückter Zufall, dachte ich erst. Später fand ich es dann doch nicht so verblüffend und verrückt. Aber als random-fact für diese Einleitung muss es reichen. So, genug davon. Der Mai: 

Monatsstimmung als Bild

Früher war mehr Blog

Alles neu macht der Mai – Dieser abgenutzte Spruch war im vergangenen Monat für mich Programm. Neue Ideen, neue Sichtweisen, neue Projekte. Zum Beispiel habe ich mein Blogdesign verändert. Die Neugestaltung ist noch nicht komplett abgeschlossen, der Feinschliff kommt so nach und nach. (Wenn du irgendwo einen Bug entdeckst, sag mir bitte Bescheid!) Weniger Schnickschnack wollte ich, die Seite insgesamt schlichter und puristischer halten, damit die Texte mehr im Vordergrund stehen. Jetzt müsste ich bloß noch Zeit  und Motivation haben, Beiträge zu posten. Und das ist gar nicht mal so leicht:

Während ich früher einfach drauf los geschrieben habe, ist mein persönlicher Anspruch an Texte mittlerweile so hoch, dass schon mal ein ganzer Tag für das Verfassen eines einzelnen Posts draufgehen kann. Um die selbstgestellten Erwartungen zu erfüllen, muss ich viel Zeit investieren, die ich meist nicht hab. Die Zeitfrage ist immer auch eine Frage der gesetzten Prioritäten, ich weiß. Ich wollte nur mal kurz jammern und etwas wehmütig auf die Zeiten zurückblicken, in denen der Blog mehr Abwechslung und Inhalt hatte.

Lieblingsfoto: Beim TIPSlam im Beyerhaus

FEMALE FUTURE FORCE

In diesem Monat habe ich ein tolles T-Shirt bekommen. Female Future Force steht darauf, schwarz auf weiß, in Großbuchstaben. Doch das ist nicht nur ein nettes Statement in ästhetischem Design, dahinter steckt ein vielversprechendes Projekt, das sich ganz auf Female Empowerment konzentriert: die Female Future Force Academy. „Wir wollen mit euch zeigen, dass Frauen die Welt bewegen“, heißt es auf der Website des Projektes. Ein hochgestecktes Ziel, das neben Erfahrungsaustausch und Vernetzung durch die Vermittlung von Expertenwissen an die Teilnehmer_innen der Academy erreicht werden soll.

„FEMALE FUTURE FORCE, das heißt aktiv werden, Farbe bekennen, die eigene Stimme finden und ihr Gewicht verleihen“

Den Teilnehmer_innen der Academy wird über 52 Wochen lang ein digitales Coaching zu vielfältigen Themenbereichen wie Persönlichkeitsentwicklung, Creative Thinking, Leadership und Digitalkompetenzen geboten. Dafür hat Edition F, digitales Frauenmagazin und Projektinitiator, 52 Experten organisiert, deren Wissen gebündelt durch Videos, Podcasts, Worksheets und Interviews weitergegeben wird. Offizieller Start der Female Future Force Academy ist im September 2017. Übrigens: Obgleich das Projekt gezielt Frauen anspricht, steht die Teilnahme im Sinne der Gleichberechtigung allen Geschlechtern offen.

Unbeachteter Schnappschuss: Häuserfront in Kopenhagen

 

Diesen Monat…

…Gedacht:
„Leipzig ist auch nur ein größeres Dorf.“
…Geschafft:
Einen neuen Slamtext zu schreiben.
Geärgert: 
Über Motivationsschreiben für Masterbewerbungen.
…Gefreut:
Über das Verreisen mit einer guten Freundin
…Gelernt: 
Guter Gin, wie der in Krefeld hergestellte Reginerate, kann fantastisch schmecken.
…Gelesen:
„Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells
…Gesehen: 
„Victoria“ von Sebastian Schipper
…Gehört:

Linktipps des Monats:

  • Nochmal zur Female Future Force: das zugehörige Crowdfoundingprojekt endete Mitte des Monats mit einem großen Erfolg: fast 400.000€ kamen durch Unterstützer_innen zusammen. Doch noch immer kann man aktiv das Projekt von Edition F unterstützen – direkt auf der Academy-Website können Shirt und andere schöne Dinge erworben werden. Die lohnenswerte Alternative: das Shirt als Kombi zusammen mit der Membership bestellen!
  • Erst in diesem Monat entdeckt: Seit letztem Dezember schreibt Michalis Pantelouris wöchentlich für das SZ-Magazin eine Singlekolumne in Form von Briefen an seine zukünftige Lieblingsfrau. In der aktuellsten Kolumne schreibt er über Morgenrituale, die er als Teilzeitvater mit zwei Töchtern hat. „Rituale allein kommen mir vor wie Denkmäler der Einsamkeit.“ Gut geschriebener Beitrag, der kurzweilig daherkommt und scheinbar banale Alltagsdetails auf eine emotionale Ebene hebt. „Man muss sich im Leben entscheiden, ob es einem morgens gut gehen soll oder abends, sage ich immer dann, wenn sich jemand frühzeitig mit dem Hinweis verabschiedet, er müsse morgens früh raus.“
  • Am Ende des Regenbogens“ liegt bekanntlich Gold vergraben – genau danach sucht das Knopfmännchen in dem auf bikelovin veröffentlichten Post. Eine blumig geschriebene Kindergeschichte, deren Stil gerade bei Einwürfen und Kommentaren an Janosch erinnert. Besonderer Charme geht von den dazugehörigen Bildern aus: Abfotografierte Miniaturszenen, teilweise selbstgebastelte Spielfiguren drapiert auf einem bemalten Blatt Papier.
  • Weitere Linktipps, die Linksammlung vom Mai und von den vorherigen Monatsrückblicken könnt ihr übrigens auch auf meinem Bloglovin-Profil unter „review“ finden.

Zitat des Monats:

„Du brauchst alles, was du kriegen kannst.“

 Instagram-Favorit

 

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